2012-03-02

generalization, deletion, distortion

這是照抄過來放在這裡方便自己參考的筆記。看起來是一本很值得一看的書。台灣的出版社應該翻譯出版的其實應該就是像這種書。看起是關乎所謂 "NLP" (Neurolinguistisches Programmieren) 。對我來講也還是一個新的概念。由搜尋結果看起來,像是個滿熱門的名詞。

http://www.amazon.de/gro%C3%9Fe-Zauberlehrling-Teil-NLP-Arbeitsbuch-Lernende/dp/3873876159

Alexa Mohl, Der große  Zauberlehrling, Teil 2,
Das NLP-Arbeitsbuch für Lernende und Anwender,
Jungfermannsche Verlagsbuchhandlung, Paderborn, 2006,

pp.160-161

Aus unseren Erfahungen bauen wir unsere Welt auf. Allerdings verwenden wir dabei die Erfahungen nicht so, wie sie kommen, sondern gehen nach bestimmten Gestaltungsprinzipien vor: Beim Aufbau unserer Vorstellungswelt tilgen, verallgemeinem und verzerren wir Erfahrungen.

2. Die Universalien menschlicher Modellbildung

Einer der Unterschiede zwischen Menschen und andere Lebewesen  liegt in der Schaffung und im Gebrauch der Sprache  ", beginnen die Autoren das zweite Kapitel von "Metasprache  und Psychotherapie". \superscript{127} Im Unterschied zu  allen anderen Lebewesen belassen wir es nicht dabei, Erfahrungen  zu machen, wir repräsentieren unsere Erfahrungen auch sprachlich.  Allderdings übersetzen wir unsere Erfahrungen nicht eins zu  eins in Sprache. Vielmehr eröffnet der Vorgang sprachlicher  Repräsentation eine weitere Möglichkeit, Unterschiede zu  schaffen, Unterschiede zwischen den menschlichen Erfahrungen,  die sinnesspezifisch repräsentiert sind, und der sprachlichen  Repräsentation dieser Erfahrungen. Und hier machen sich wieder  drei Faktoren geltend, die Bandler und Grinder als  "algemeine Mechanismus" \superscript{128} oder als  "Universalien menschlicher Modellbildung" \superscript{129}  bezeichnen. Diese drei universellen Gestaltungsprozesse sind  Generalisierung, Tilgung und Verzerung.

Generalisierung

Generalisierung (generalization) ist der Prozeß, durch den  Elemente oder Teile eines persönlichen Modells von der  ursprünglichen Erfahrung abgelöst werden, um dann  die gesamte Kategorie, von der diese Erfahrung ein Beispiel  darstellt, zu verkörpern." \superscript{130}  Erfahrungen zu verallgemeinern stellt eine wichtige Fähigkeit  dar, um im Leben zurechtzukommen. ich muß nicht immer wieder  ausprobieren, ob heiße Herdplatten beim Berühren die  Hände verbrennen.  Ein einziges Mal reicht.  Dieses immer  wieder angeführte Beispiel sinnvoller Verallgemeinerung  steht für alle Allytagsroutinen.  Verallgemeinerungen  schränken unsere Bewegungsmöglichkeiten in der Welt  auf eine nützliche und Weise ein.  Aber Verallgemeinerungen  können unsere Handlungsfähigkeiten in der Welt auch  unnötig einschränken.  Für diesen Fall bieten uns  Bandler und Grinder folgendes Beispiel an:  Derselbe Prozeß  der Generalierung kann dazu führen, daß ein Mensch  eine Regel aufstellt wie "zeige deine Gefühle nicht".  In einem Kreigsgefangenenlager kann diese Regel einen hohen  Überlebenswert besitzen und davor schützen, bestraft  zu werden, in einer Ehe dagegen kann sie zu Einsamkeit und  Beziehungslosigkeit führen.  \superscript{131}  Ob eine Generalisierung nützlich ist oder nicht, "muß  innerhalb des jeweiligen Kontextes eingeschätzt werden".  \superscript{132}

Tilgung

Der zweite Gestaltungsprozeß, die Tilgung (deletion),  besteht darin, daß wir "unsere Aufmerksamkeit selektiv  bestimmten Dimensionen unserer Erfahrungen zuwenden und   anderen ausschließen". \superscript{133}  Auch Tilgung stellt eine wichtige Fähigkeit dar, um im  Leben zurechtzukommen.  Wenn wir versuchen würden,   die Gesamtheit unseres sensorischen Inputs zu repräsentieren,  würden wir von Daten überwältigt werden. \superscript{134}  Tilgung reduziert unsere Welt auf die Ausmaße, mit denen  wir umgehen können.  Aber Tilgungen können sich auch auf  wichtige Elemente unserer Lebenswelt erstrecken.  Die Fähigkeit,  in einem Raum voller sprechenden Menschen alle Geräusche  auszufiltern, um einer bestimmten Person zuzuhören, ist  nützlich.  Man kann sich mit diesem Prozeß aber auch daran  hindern, wichtige Dimensionen unseres Lebens aufzunehmen,   beispielsweise Botschaften der Achtung oder Zuneigung anderer  wichtigen Menschen.

Verzerrung

Der dritte Gestaltungsprozeß wird von Bandler und Grinder "Verzerrung" (distortion) genannt.  Verzerrung ist ein Prozeß, der es uns ermöglicht, "in unserer Erfahrung sensorischer Einzelheiten eine Umgestaltung vorzunehmen"\superscript{135}, also die Art und Weise, wie wir sensorische Daten erleben, zu verändern.\superscript{136}  Wir sind beispielsweise in der Lage, einen fortlaufenden Prozeß, der sich über eine längere Zeitspanne vollzieht, als ein Ereignis zu repräsentieren, das zu einem bestimmten Zeitpunkt passiert und dann abgeschlossen ist.  Wir können auch zwei Ereignisse, die zeitlich aufeinander folgen, kausal miteinander verknüpfen.  Daß wir über die Fähigkeit verfügen, kausale Zusammenhänge herzustellen, ist sehr nützlich im Umgang mit den Dingen des Lebens: Wenn ich sehe, daß es regnet, weiß ich, daß ich den Schirm nicht vergessen sollte.  Aber ich kann denselben Prozeß auch dazu benutzen, um zwei Ereignisse, die nichts miteinander zu tun haben, kausal zu verknüpfen, z.B. meinen Partner beschuldigen, mich nervös zu machen, weil er mit den Fingern auf den Tisch trommelt und mich damit der Verantwortung für meine  Gefühlsreaktionen entledigen.

External Links

[1] Neuro-linguistic programming-Wikipedia
     http://en.wikipedia.org/wiki/Neuro-linguistic_programming

沒有留言:

張貼留言